Wer bin ich?

Hej, wie schön, dass du hier bist. Ich erzähl hier mal was über mich.

Mein Name ist Dr. Ulla Richter. Ich erwähne den Dr. immer nur bei zwei Gelegenheiten:

  1. auf meiner Krankenkassenkarte, weil Ärzte immer mit viel mehr Informationen rausrücken, wenn sie denken, ich bin eine Kollegin.
  2. wenn ich nebenbei einfließen lassen möchte, dass ich nicht das mache, was ich mache, weil ich es nicht zu was Anständigem gebracht hätte.  🙂  Ich habe meinen Doktor allerdings in Lebensmittelchemie, also trägt er nicht unmittelbar zu meiner Expertise als Muttivatorin bei. Immerhin zeugt er von einer hohen Leidensfähigkeit, denn mein wissenschaftlicher Beitrag ist bescheiden. Ich bin einfach nicht der Typ fürs Labor.

Ich bin 1968 in Berlin geboren und in Aschaffenburg aufgewachsen. Nach dem Studium und der Promotion habe ich dann zehn Jahre lang im Qualitätsmanagement in den verschiedensten Branchen gearbeitet. Zuletzt war ich Business Excellence Manager Europe bei einer Firma, die Daten und Software für die Automobilindustrie produzierte.

Jetzt das wirklich wichtige: Im Januar 2011 kam dann meine Tochter Milla zur Welt. Man sagt ja immer, dass ein Kind alles verändert – in meinem Fall ist das wohl doppelt wahr. Mit jedem Tag, den ich mit meiner Tochter verbrachte, wuchs die Erkenntnis, dass ich nicht mehr in meinen alten Job zurückkehren wollte. Ich hatte das Gefühl, dass ich noch nie ein Jahr sinnvoller verbracht hatte, als das erste Jahr nach der Geburt meiner Tochter.

Und ich wusste, dass mein weiterer Lebensweg mit Kindern zu tun haben würde…

Ich arbeitete die ersten Jahre nach der Geburt meiner Tochter als Tagesmutter und entdeckte dabei mein Herz für die Eltern.

Was Eltern und speziell Mütter heutzutage leisten müssen, leisten sollen, denken, dass sie leisten sollten und leisten ist der Kracher. Ich war selber jahrelang so unterwegs: gehetzt, gestresst, unausgeschlafen mit Doppelbelastung und mit einem stetigen schlechten Gewissen meinem Kind gegenüber. In meinem Fall endete es mit einem Burnout und einer Trennung.

Das brachte mich zur Besinnung, Ich übernahm die Verantwortung für mich zurück und die Kontrolle über mein Leben. Ich lernte gewaltfrei zu kommunizieren, liebevoll nein zu sagen, meditieren, meine Grenzen zu wahren.

Ich machte zusätzlich eine Ausbildung als Familylab Familienberaterin und stieß auch hier in meinen Beratungen immer wieder auf das gleiche Bild. Mütter am Rande des Nervenzusammenbruchs.

Und so beschloss ich, Muttivatorin zu werden und  Müttern dabei zu helfen, zu der Version ihrer selbst zu werden, die sie sein wollen. Entspannt, friedvoll, gleichwürdig. Am besten ohne Umweg über Burnout und Trennung.